Von A wie Akupunktur bis Z wie zentrifugiertes Plasma

Das Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie in seiner Gesamtheit dient dem Erhalt oder der Wiederherstellung der Funktionalität des Bewegungsapparates in Einklang mit entsprechender Lebensqualität. Hierbei legen wir unser Augenmerk auf eine ganzheitliche, wenn sinnvoll auch alternative, Behandlungsstrategie. Insbesondere legen wir höchsten Wert auf interdisziplinären Austausch, um für unsere Patienten das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

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Chronische Schmerzen sind eine eigene Erkrankungsgruppe. Sie unterscheidet sich grundlegend von akuten Schmerzerkrankungen. Die Diagnose aber auch die Therapie erfordern spezielle Kenntnisse. Die Behandlung dieser besonderen Patienten erfordert Erfahrung auf dem Gebiet der „Speziellen Schmerztherapie“. Wir haben uns über Jahre intensiv mit dieser Patientengruppe beschäftigt und individuelle Therapieansätze mitgestaltet. Wir führen die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“.

Unfälle können in ihrem Ausmaß und Folgen enorme Einschränkungen für Patienten mit sich bringen. Die korrekte Diagnosestellung sowie die Einhaltung der entsprechenden Behandlungspfade, sind ein Garant für die Wiederherstellung der Integrität bzw. Funktionalität des betroffenen Körperteils. Wir führen die Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“.

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Minimal-invasive Verfahren an der Wirbelsäule sind erfahrenen Zentren und Behandlern vorbehalten. Hierunter versteht man u.a. Techniken, die über das Injizieren von Medikamenten an bestimmte Wirbelsäulenabschnitte hinausgehen. Im Falle von erfahrenen Behandlern sind sogar Techniken punktgenau innerhalb der Strukturen der Wirbelsäule möglich. Hierbei ist das Ziel nicht nur die Linderung von Schmerzen, sondern ebenso sehr die Diagnostik von möglicherweise schmerzauslösenden Strukturen. Im Rahmen der Zertifizierung der konservativen Wirbelsäulentherapie der „Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie“ (DWG) wurden wir als einige der Ersten in Deutschland zertifiziert.

Langjährig haben wir nicht nur konservativ, sondern auch operativ in führender Position in einem der größten Zentren für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie in Deutschland gearbeitet. In dieser Funktion haben wir uns im Detail mit modernsten und spezifischen Verfahren der spinalen Chirurgie befasst. Neben einer Vielzahl von speziellen Operationen, leiteten wir nationale und internationale Operationskurse und nahmen präsentativ an  Kongressen und sonstigen Lehrveranstaltungen teil. Wir sind durch die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG) und der Europäischen Wirbelsäulengesellschaft (Eurospine) zertifizierte Wirbelsäulenchirurgen.

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Die symptomatische Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung des Menschen. Gemeint sind verschleißbedingte Veränderungen, die vor allem die Knorpelschicht betreffen. In fortgeschrittenen Stadien sind aber sekundär auch andere Gelenkbausteine bzw. an das Gelenk angrenzende Strukturen bis hin zur Gesamtstatik des Menschen betroffen. Auch wenn eine Arthrose bisweilen entzündliche Züge annehmen kann, ist sie doch eindeutig von der Arthritis, die eine primär entzündliche Erkrankung ist, zu unterscheiden. Die konservative Therapie der Arthrose ist vielschichtig. Sie reicht von rein schmerzmedikamentöser Behandlung, über Heil- und Hilfsmittelversorgung bis hin zur Verwendung von speziellen in das Gelenk injizierbaren  Medikamenten und Eigenblutanteilen. Insbesondere die Injektion mit hochmolekularen Hyaluronsäuren hat im Behandlungspfad der milden bis mittelschweren Arthrose ihren wissenschaftlich gesicherten Stellenwert. Operative Methoden sollten erst bei bereits fortgeschrittenen Arthrosen in therapieresistenten Fällen erfolgen.

Neben der schulmedizinischen orthopädisch-unfallchirurgischen Versorgung liegt ein Praxisschwerpunkt auf komplementärmedizinischen, naturheilkundlichen Behandlungsverfahren und biologischen Schmerztherapien.

Schulmedizin und alternative Behandlungsmethoden gelten in unserem Behandlungskonzept nicht als Gegensatz.

Sowohl Ärzte als Patienten haben erkannt, dass unsere westlich-wissenschaftliche Hightech-Medizin trotz aller unstreitbaren Erfolge nicht auf alle Fragen eine Antwort hat, vor allem wenn es um  chronische oder funktionelle Erkrankungen geht.

Zudem bedienen sich die Naturheilverfahren immer häufiger wissenschaftlicher Methoden. Studien belegen inzwischen die Wirksamkeit alternativer Heilmethoden, und in vielen Fällen ist man sogar der Frage näher gekommen, warum einzelne Verfahren wirksam sind. Schulmedizin und Naturheilverfahren nähern sich also einander an, und Sie können davon profitieren.

Wenn es das Krankheitsbild erlaubt, wird in unserer Praxis auch nach naturheilkundigen Gesichtspunkten behandelt.

Welches Heilverfahren in Ihrem persönlichen Fall aussichtsreich ist, können am besten Ärzte beurteilen, die sowohl eine klassisch-naturwissenschaftliche Ausbildung haben als auch fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet der alternativen Heilverfahren.

Vor einer speziellen Behandlung mit Naturheilverfahren sollte jedoch in jedem Fall eine gezielte und gründliche Diagnostik durchgeführt werden. Die Behandlung erfolgt ressourcenorientiert und nachhaltig und hat den Zweck, physiologische und psychologische Regulationsmechanismen anzuregen und zu fördern. Hierzu stehen verschiedenste Therapieformen und naturheilkundliche Verfahren zur Verfügung.

  • Eigenbluttherapie
  • Homöopathie
  • Phytotherapie
  • Aufbaukuren
  • Akupunktur
  • Ausleitende Verfahren (trockenes und blutiges Schröpfen, Blutegeltherapie)
  • Orthomolekulare Medizin

Die Akupunktur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird nach bisherigen Erkenntnissen bereits seit über 4000 Jahren angewandt. Die TCM ist ein eigenständiges Medizinsystem neben der Schulmedizin. Innerhalb dieses Systems herrschen grundlegend differente Erklärungs- und Behandlungsansätze. So nimmt die Akupunktur, nach der Pfeilschusstheorie an, dass eine Durchbrechung der Hautbarriere an gewissen Punkten Erkrankungen in einem anderen Teil der Körpers beeinflussen kann. So ist der menschliche Körper in der Theorie der Akupunktur in Regionen bzw. Bahnen unterteilt, die als Meridiane bezeichnet werden. Entlang dieser Bahnen existieren Knotenpunkte in unterschiedlicher Tiefe, die reflektorische Reaktionen an spezifischen Organsystemen bzw. Körperregionen bei Stimulation auslösen können. Mit der Öffnung Chinas dem Westen gegenüber, haben beide Medizinsysteme Verflechtungen erlebt. So wird die Akupunktur in der westlichen Welt erfolgreich bei bestimmten Beschwerden eingesetzt. Die lange herrschende Skepsis gegenüber der Akupunktur im Westen, schlug nach wissenschaftlichen Studien hinsichtlich der Wirksamkeit besonders bei chronischen Rücken und Kniegelenksbeschwerden in Akzeptanz um. So ist die Akupunktur für chronische Rücken- und Knieschmerzen als erstattungswürdiges Therapieverfahren seitens der gesetzlichen Kostenträger anerkannt worden.

Unter „Dry Needling“ (trockenes Nadeln) versteht man eine besondere Form der Triggerpunkt-Behandlung. Hierbei werden myofasziale Triggerpunkte und Faszien behandelt. Dabei sticht der Arzt mit einer sterilen Akupunktur-Nadel in den Triggerpunkt. Der Nadelstich soll die die Sauerstoffversorgung der verspannten Muskelfasern und der Faszien anregen, die Entzündungsreaktion senken, die Durchblutung verbessern und so die Verspannung lösen. Der Einstich in den Triggerpunkt erzeugt eine kurze, lokale Zuckungsreaktion im Hartspannstrang, die von vielen Patienten jedoch als angenehmer „Wohlschmerz“ und lösend empfunden wird.

Dry Needling Nadeln haben in der Regel einen Durchmesser von 0,16 bis 0,3 mm und sind 1,5 bis 6 cm lang. Die Wahl der Nadel richtet sich nach der Tiefe des Triggerpunktes und nach der Dry Needling Technik.

Obwohl beim Dry Needling dünne Einwegakupunkturnadeln eingesetzt werden ist die Technik nicht mit der klassischen Akupunktur zu vergleichen. Beim Dry Needling erfolgt zum einen die medikamentenfreie Nadelung von Triggerpunkten im Rahmen der Behand­lung von myofaszialen Schmerzen und Dysfunktionssyndromen als auch die Behandlung von anderen Schmerzen am Bewegungsapparat mit sterilen Einweg­-Akupunkturnadeln. Es existieren grund­sätzlich zwei verschiedene Formen des Dry Needlings:

  • die intramuskuläre Sti­mulation, IMS und
  • das superfizielle Dry Needling, SDN.

Bei der intramuskuläre Sti­mulation (IMS) wird mit der Nadel direkt in den Trig­gerpunkt bzw. in die Gelose gestochen. Dies löst eine loka­le Zuckungsreaktion des Hartspannstranges aus. Die Zuckungsreaktion wird von vielen Patienten als lösend empfunden. Sie ist nicht nur das Zeichen für den Therapeut, den Triggerpunkt getroffen zu haben, sondern hat auch therapeutischen Wert: durch die Zuckungsreaktion werden vermutlich Verklebungen der Faszienstrukturen gelöst und die Entzündungsreaktion rund um den Triggerpunkt gesenkt.

Beim superfizielle Dry Needling (SDN) wird die Nadel lediglich circa 3–4 mm schräg über dem Trigger­punkt respektive dem Schmerzpunkt in der Haut plat­ziert. Dies kann verschiedene reflektorische schmerzlindernde Mechanismen auslösen.

Heutzutage wird Dry Needling weltweit erfolgreich als Schmerztherapie eingesetzt.

Die Wahl der richtigen Technik wird dem Patienten und seinen Beschwerden angepasst werden.

Eigenblut-Therapien sind nicht nur im Spitzensport, sondern auch in der Behandlung symptomatischer Arthrosen mittlerweile wissenschaftlich untersucht. Patientenblut wird entnommen und über eine Zentrifuge steril separiert. Anschließend wird das mit den Blutplättchen versehene Blutplasma mit Hilfe einer Doppelkammerspritze steril in das symptomatische Gelenk bzw. Muskel-Sehnenpaket injiziert.  So zeigt sich in Studien, dass das angereicherte Blutplasma bei der Behandlung der Arthrose erfolgreich sein kann. Die insbesondere über die patienteneigenen Blutplättchen vermittelte Beeinflussung entzündlicher bzw. destruktiver Proteine scheint für diese Wirkung verantwortlich zu sein. Erste Studien zeigen eine Überlegenheit dieser Eigenbluttherapie gegenüber Kortison- bzw. Hyaluronsäureinjektionen. Mittlerweile liegen ebenfalls Studien zur Anwendung an der Wirbelsäule vor. Vorteil dieser Behandlung ist der biologische Charakter dieser Methode.

 

Die Neuraltherapie wurde 1925 durch die Brüder Ferdinand und Walter Huneke entwickelt. Bei dieser Behandlungsmethode wird ein Lokalanästhetikum (meist Procain) in die Haut oder direkt an Nerven, Muskeln oder Gelenke injiziert. Man unterscheidet die Segmenttherapie von der Störfeldtherapie.

Die Segmenttherapie nutzt die Erkenntnis, dass es Nervenverbindungen zwischen den Organen und der Haut gibt. Störungen an inneren Organen zeigen sich demnach auf bestimmten Hautarealen, den sogenannten Head-Zonen. Ist die Haut in einer bestimmten Zone sehr empfindlich, kann dies zum Beispiel auf eine Erkrankung des damit verbundenen Organs hindeuten. Bei der Segmenttherapie können Schmerzen durch Verspannungen, nach Unfällen oder Operationen und Gelenkerkrankungen gebessert werden. Auch in der Sporttherapie führt dies häufig zu einer rascheren Mobilisierung und Rehabilitation.

Die Störfeldtheorie beruht auf der Vorstellung, dass krankhafte Prozesse wie z.B. Verletzungen oder Narben (sogenannte Störfelder) in einem Organ Einfluss auf andere Organe haben können. Bleiben die Störherde langfristig bestehen, können sie Beschwerden oder Krankheiten verursachen. Nach der Störfeldtheorie ist es möglich, dass Krankheiten in einer Körperregion ihre Ursache in anderen Körperregionen haben.

Bei der Neuraltherapie kommt es weniger auf die Menge des verabreichten Lokalanästhetikums an, sondern vielmehr auf die richtige Wahl des Injektionsortes. Auch die schmerzstillende Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) ist nicht entscheidend.

Mit dem Einstich beginnt eine Kettenreaktion. Die spitze Verletzung durch die Nadel versetzt das direkt in der Umgebung befindliche Nervengeflecht und den dazu gehörigen übergeordneten Regelkreis in eine Stress-Situation. Diese wird beantwortet und es kommt zur Aktivierung von schmerzlindernden Nervenimpulsen oder zur Blockierung von schmerzleitenden Nervenimpulsen.

Über die Einwirkung von Procain auf das Zwischenzellgewebe wird in der Regel dessen pH-Wert angehoben. Ein zu niedriger pH-Wert, also saures Gewebe, kann die Folge von Entzündung und Schmerz sein, er verstärkt die Schmerzempfindung von Nervenfasern.

Wie es zu den Gegenregulationen kommt, ist noch weitgehend unerforscht. Die Erfahrung seit über 80 Jahren hat gezeigt, dass mit der Neuraltherapie neben der Schmerzreduktion auch körpereigene Heilreaktionen ausgelöst werden können.

Die Neuraltherapie vernetzt die Naturheilverfahren mit nahezu allen medizinischen Fachgebiete, z.B. Allgemeinmedizin, Schmerzmedizin, Chirurgie, Naturheilverfahren, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Zahnmedizin, Gynäkologie, usw.

Die Schulmedizin erkennt die Neuraltherapie nur zögernd an. Eine der Neuraltherapie in Teilen ähnliche Form der Behandlung mit Lokalanästhetika heißt “therapeutische Lokalanästhesie”. Hierbei handelt es sich ausschließlich um schulmedizinische Schmerzbehandlung.

Die Schröpftherapie zählt zu den ausleitenden Verfahren und wird seit Jahrhunderten weltweit in verschiedenen Kulturen eingesetzt.

Es wird zwischen dem trockenen Schröpfen, dem blutigen Schröpfen und der Schröpfkopfmassage unterschieden. Heute spielt das Schröpfen in vielen naturheilkundlichen Praxen sowohl in Asien als auch in Europa eine große Rolle.

Das Schröpfen erfolgt mithilfe sogenannter Schröpfgläser die auf die Haut gesetzt werden. Dabei kommen Gläser mit verschiedenen Durchmessern und in verschiedenen Stärken zum Einsatz.

Vor dem Aufsetzen der Gläser wird in ihnen ein Vakuum oder zumindest ein Unterdruck erzeugt. Dazu wird ein in Spiritus getränktes Wattebäuschen im Glas angezündet oder der Unterdruck mithilfe einer Vakuumpumpen erzeugt. Danach wird das Schröpfglas sofort auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck saugt die Haut an und das Glas sitzt fest. Meist wird das Schröpfen mit der Reflexzonentherapie kombiniert, indem die Schröpfgläser im Bereich der Reflexzonen auf dem Rücken des Patienten aufgesetzt werden.

Alle Arten des Schröpfens können eine schmerzlindernde Wirkung haben. Die Schröpftherapie kommt insbesondere bei tastbaren Verhärtungen, sogenannten Gelosen zum Einsatz.

Man vermutet ein Freisetzen von Endorphinen (Hormone mit schmerzunterdrückender Wirkung) und einen verstärkten Abbau von Prostaglandinen (Hormone, die bei der Schmerzvermittlung eine Rolle spielen) in der Schröpfzone, was zu einer Schmerzlinderung führt.

Hierbei wird mit dem Schröpfglas in kurzen weichen oder harten Strichen über die entsprechenden Körperstellen massiert. Das zu behandelnde Hautareal wird vorher mit einem Öl oder einer creme eingerieben. Besonders häufig angewandt wird die Schröpfkopfmassage am gesamten Rücken, vorzugsweise an der Schulter-Nackenregion. Sie kann in Abhängigkeit von der Intensität der Massage tonisierend als auch detonisierend (hohe Intensität) wirken.

Die Behandlungsmethode „Kinesiotaping“ wurde von dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase Ende der 70er Jahre entwickelt und wird insbesondere zur Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparates angewandt. Abhängig von der Kleberichtung und der Art des Tapings soll zumeist eine spannungssenkende (detonisierende) Wirkung der Muskulatur erreicht werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Bewegung des Patienten nicht eingeschränkt, sondern sogar gefördert wird. In der Regel verbleibt das Tape 3 Tage bis zu einer Woche auf der Haut. Die zum Teil schnell eintretende Schmerzreduktion bleibt erfahrungsgemäß auch nach Ablegen des Tapes erhalten.

Kinesiotaping kann u.a. zu einer Verbesserung der Muskelfunktion, Beseitigung von Zirkulationseinschränkungen, Linderung oder Behebung von Schmerzen und Unterstützung der Gelenkfunktionen führen.

Die Wirkungsweise dieser Methode erklärt sich im Besonderen durch die Klebetechnik. Das Kleben des Tapes führt zur wellenförmigen Anhebung der Haut. Dadurch kommt es zu einer Raumvergrößerung zwischen Haut und Muskulatur und einer effizienten Druckreduzierung mit einer nachfolgenden Schmerzreduktion im Gewebe. Die Lymph- und Blutzirkulation wird besser reguliert.

Gute und bewährte Einsatzgebiete des Kinesiotaping sind:

  • Tennis- und Golfer Ellenbogen
  • Muskelverletzungen
  • Myofasziale Schmerzen (z.B. Nacken,- Kreuz,- Hüft- und Knieschmerzen)
  • Achillessehnenreizungen
  • v.m.

Die Osteopathie zählt zu den ganzheitliche Behandlungsmethoden. In einem gesunden Körper besteht eine harmonische Wechselwirkung aller Organe miteinander. Dies betrifft die inneren Organe mit dem Nervensystem, dem Gefäßsystem und den Bewegungsapparat, die miteinander interagieren. Störungen einer Struktur oder eines Organs können sich dabei auf andere Organe auswirken.

Die Basis der Osteopathie ist die Diagnostik und Therapie mittels der Hände des  erfahrenen Therapeuten. Der osteopathisch arbeitende Arzt kann mit seinen Händen die Spannung von Faszien und Muskeln, Stellung von Gelenken, Mobilität von Organen ertasten und beurteilen, gestörte Funktionen erkennen. Die Therapie erfolgt durch sanften Druck, vorsichtige Mobilisierung und gezielte Handgriffe zur Lösung von Blockierungen und Dysfunktionen vor allem im Bereich der Faszien, Wirbelsäule und Gelenke.

Grundsätzlich gibt es drei große Bereiche, in denen der Osteopath Einfluss auf den Organismus nimmt:

  1. das gesamte Skelettsystem unter Beachtung funktioneller Zusammenhänge – die parietale Osteopathie
  2. der Organbereich in der Wechselwirkung zum nervalen Steuerungssystem – die viszerale Osteopathie
  3. das kraniosakrale System (Schädel-Kreuzbein) mit seinen grundlegenden Beziehungen zum ganzen Körper

Diese drei Bereiche sind Teil eines Ganzen, die zusammen eine vollständige Therapie ergeben.

Die Osteopathie zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen und das Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen. Sie ist eine hervorragende Ergänzung zur klassischen Medizin in der Diagnostik und Therapie und ist sehr gut kombinierbar mit anderen naturheilkundlichen Methoden wie Neuraltherapie und Akupunktur.

Besonders geeignet ist die osteopathische Behandlung vor allem bei Fehlfunktionen des muskuloskelettalen Systems (Wirbelsäule, Schulter-, Nacken-, Gelenk- und Rückenbeschwerden, Kiefergelenksprobleme, etc.) sowie funktionelle Störungen innerer Organe, Zuständen nach Operationen mit schmerzhaften Narben, Schwellungen und Verwachsungen.   

Sonographie (Ultraschall):

Das bildgebende Verfahren des Ultraschalls (Sonographie) wird zur Untersuchung von Gelenken, Muskeln und Sehnen angewendet. Dabei wird z. B. die Funktion der Muskulatur bei An- oder Entspannung und die Gelenke bei Beugung bzw. Streckung untersucht. Zudem kann das identische Körperteil (beispielsweise das gegenüberliegende Hüftgelenk) als Vergleichsobjekt hinzugezogen werden. Die Ergebnisse fließen dann in den Befund mit ein.

Sonographien werden insbesondere bei Schulter- und Kniegelenkbeschwerden, Hüftgelenksbeschwerden, Schmerzen an Achillessehne und Schleimbeutel sowie nach Muskelverletzungen und zur Verlaufskontrolle durchgeführt

Diese Ultraschalluntersuchung zählt zu den bildgebenden Verfahren ohne Strahlenbelastung. In unserer Praxis wird ein modernes Ultraschallgerät mit einem 7,5 mHz Schallkopf verwendet..

Zudem führt das Team des WGZ.RUHR punktgenaue Injektionen unter Ultraschall-Darstellung durch.

Digitales Röntgen

… neueste Technik zur Reduzierung der Strahlenbelastung…

Das Röntgenbild stellt in der Orthopädie und Unfallchirurgie  nach wie vor eine wichtige Basisdiagnostik dar.

Strahlenarme bildgebende Verfahren wie z. B. Ultraschall oder Kernspintomographie können nur teilweise helfen, auf eine Röntgenaufnahme zu verzichten.

Wir verfügen über eine digitale Röntgenanlagen der modernen Bauart. Ihre Röntgenaufnahmen können direkt aus der Röntgenabteilung auf Monitore in den Untersuchunggszimmern übermittelt werden und sind digital an jedem unserer Bildschirmarbeitsplätze sofort aufrufbar. Wir können die Befunde sofort mit Ihnen besprechen und über Softwarefunktion die Darstellung für Sie erleichtern (Zoomfunktion, Kontrastveränderung u.ä.)

Bei Bedarf können wir Ihnen die Aufnahme(n) auf eine CD brennen und mitgeben.

Bitte bringen Sie vorhandene Befunde und Fremdaufnahmen sowie – falls vorhanden – Ihren Röntgenpass mit